Karl Marx

Aus TheorieWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Karl Marx beschäftigte sich in jungen Jahren eher mit philosophischen Themen, gegen Ende der 40er Jahre des 19. Jahrhunderts wendete er sich ökonomisch-politischen Thematiken zu.

Weitere Informationen zu Leben und Werk finden sich im Autorenportrait.


Inhaltsverzeichnis

Zur Judenfrage

 ACHTUNG! Hier fehlen Quellen und Nachweise! Du kannst den Text verbessern, indem du sie hinzufügst.

In seiner Schrift "Zur Judenfrage" (1843) setzt sich Marx mit den Thesen von Bruno Bauer auseinander.

Hierbei kommt er zu der Überzeugung, dass die politische Emanzipation zur Spaltung des Menschen in einen egoistisch handelnden Privatmenschen und in ein gemeinschaftlich handelndes Gattungswesen geführt hat. Wobei dem gesellschaftlichen Handeln nur abstrakter, vom praktischen Handeln unabhängiger, Wert eingeräumt wird. Mein praktisches Handeln bezieht sich also nicht mehr auf die Gesellschaft sondern ist der in der (alltags-) praktischen Lebenswelt der Individuen entrückt.

Diese Spaltung des Menschen ist für Marx zwar ein historisch notwendiger Prozess und ein Fortschritt gegenüber der Feudalgesellschaft, er reicht aber nicht aus um die Menschen „wahrlich“ zu emanzipieren. Im Gegenteil erzeugt die politische Emanzipation neue Unfreiheiten, die daraus resultieren, dass sich die Menschen ihrer gesellschaftlichen Kräfte nicht mehr bewusst sind, sondern diese abstrahiert haben. Sie sind sich also nicht mehr bewusst, dass sie es letztlich sind, die durch ihr alltägliches Handeln die Gesellschaft konstituieren. Somit erscheint ihnen die Gesellschaft mit all ihre Gesetze und Regeln, als etwas naturgegebenes, unveränderbares dass nichts mit ihrer Praxis ihres Handelns zu tun hat, und sich so ihrem direkten Einfluss entzieht. Letztlich fühlen sie sich dadurch fremdbestimmt, also unfrei.

Die Menschliche oder „wahre“ Emanzipation kann laut Marx demnach nur erreicht werden, wenn sich die Menschen wieder ihrer gesellschaftlichen Kräfte bewusst werden. Daraufhin muss das Individuum in seinem (alltäglichen) praktischen Handeln den Staatsbürger (den politischen Menschen) „in sich zurücknehmen“. Erst wenn der Mensch in seinem Handeln zum Staatsbürger wird und seine gesellschaftliche Kraft somit nicht mehr in Form der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist er (menschlich) emanzipiert. Wie der Mensch seine eigenen Kräfte als gesellschaftliche Kräfte organisieren und nutzen soll, sagt Marx an dieser Stelle allerdings noch nicht.

Die Entfremdungstheorie

(Nach den Ökonomisch- Philosophischen Manuskripten, 1844)

Marx analysiert die sog. entfremdete Arbeit als zentrales Moment der kapitalistischen Wirtschaftsorganisation und Gesellschaft. Diese basieren auf dem Privateigentum, der Konzentration des Besitzes von Kapital, Produktionsmitteln und Boden in den Händen weniger Besitzenden einerseits und der Existenz einer Masse formell „freier“ und „gleicher“ Lohnarbeiter andererseits, für die der Verkauf ihrer Arbeitskraft die einzige Möglichkeit des Broterwerbs darstellt.

Er beschreibt die entfremdete Arbeit in verschiedener Hinsicht: Die Entfremdung des Arbeiters vom Produkt seiner Arbeit (1) und seine Selbstentfremdung im Akt der Produktion (2) resultieren in seine Entfremdung vom menschlichen Gattungswesen (3) und der allgemeinen Entfremdung des Menschen vom Menschen (4). Als „Gattungscharakter“ versteht Marx hierbei die von materiellen und sonstigen Zwängen freie und bewusste (produzierende) Tätigkeit des Menschen.

  1. Die Lohnarbeit lässt sowohl die Arbeit selbst, als auch die Arbeitskraft des Arbeiters zu Waren werden. Die geleistete Arbeit „vergegenständlicht“ sich in dem Produkt, auf das der Arbeiter jedoch kein Anrecht mehr hat. Der Arbeiter verhält sich zum Produkt seiner Arbeit als einem „fremdem und über ihn mächtigen Gegenstand“. Je mehr Leben (Tätigkeit, Zeit) der Arbeiter entäußert, umso mehr wächst der Reichtum der Produktwelt an, die ihm gegenübersteht und ihn verneint. Die sinnliche Natur ist in doppelter Hinsicht „Lebensmittel“ für den Menschen als Arbeiter: ganz konkret für seine physische Subsistenz, und Lebensmittel im weiteren Sinne für die Arbeit an sich - als „Stoff(…) aus welchem und mittelst welchem sie produziert“(S. 562). Da der Arbeiter durch die Arbeit die Natur in ihm entfremdete Waren verwandelt, entzieht er sich zweifach die Grundlage seiner Existenz.
  2. Da sich das Produkt als vergegenständlichte Arbeit dem Arbeiter fremd gegenüberstellt, wird auch der Akt des Produzierens zu einer fremden, ihm nicht angehörigen Tätigkeit. Seine Arbeit „gehört einem anderen, sie ist der Verlust seiner selbst“(S. 565). Die „eigene physische und geistige Energie des Arbeiters, sein persönliches Leben – denn was ist Leben anderes als Tätigkeit -“ erscheint ihm „als eine wider ihn selbst gewendete(…)Tätigkeit“. Dieses Verhältnis nennt Marx Selbstentfremdung.
  3. Das Wesen des Menschen begründet sich nach Marx darin, dass er frei von physischem Bedürfnis produzierenden Tätigkeiten nachgeht und dann bewusst der von ihm geschaffenen gegenständlichen Welt gegenüber tritt. Somit bedeutet die Entfremdung des Arbeiters von seiner Tätigkeit die Entfremdung des Menschen von seinem Gattungswesen: Die eigentliche Lebenstätigkeit, das produktive Leben erscheint ihm als bloßes Mittel zur Befriedigung seines Bedürfnisses nach der Erhaltung seiner physischen Existenz. “Das Leben selbst erscheint nur als Lebensmittel.“(S. 567) Durch die entfremdete Arbeit wird das besondere Verhältnis des Menschen zur sinnlichen Natur zerstört, zu der er sich als seinem „unorganischen Leib“ verhält. Dieser wird ihm „entzogen“.(S.568)Im Alltagsbewußtsein zeigt sich der Verlust seines Gattungswesens in der Tatsache, dass sich der Arbeiter nur noch in der Ausübung seiner „tierischen Funktionen wie Essen ,Trinken und Zeugen, höchstens noch Wohnung und Schmuck etc, sich freitätig fühlt, und in seinen menschlichen Funktionen nur mehr als Tier.“(S.565)
  4. Die Entfremdung „drückt sich aus in dem Verhältnis, in dem der Mensch zu den anderen Menschen steht.“ Durch die entfremdete Arbeit erzeugt der Arbeiter also folglich sowohl das Verhältnis anderer Menschen zu ihm, zu seiner Arbeit und zu seinem Produkt. Wie der Arbeiter “seine eigene Tätigkeit sich entfremdet, so eignet er dem Fremden die ihm nicht eigene Tätigkeit an.“ „..so erzeugt er die Herrschaft dessen, der nicht produziert, auf die Produktion und auf das Produkt.“ Seine eigene Menschlichkeit wird also zum Objekt der Herrschaft anderer Menschen. Aber auch jegliche anderen menschlichen Verhältnisse, z.B. zu anderen Arbeitern, richten sich „nach dem Maßstab und dem Verhältnis, in welchem er selbst als Arbeiter sich befindet.“

Marx resümiert, dass das Privateigentum, obwohl von ihm zunächst als Prämisse der Analyse angenommen, sich doch vielmehr als Konsequenz der entfremdeten Arbeit darstelle. Es sei gleichsam „Produkt der entäußerten Arbeit, (…) Mittel (…), durch welches sich die Arbeit entäußert, [und] Realisation dieser Entäußerung.“(S. 572)

Die entfremdete Arbeit und das Privateigentum begründen die Verhältnisse der aller Menschen, sowohl der Arbeiter als auch der Nicht-Arbeiter, zu ihren Tätigkeiten, den Produkten, zur eigenen Menschlichkeit und zu den anderen Menschen . Die Entfremdung des Arbeiters bedingt die Entfremdung des Nicht- Arbeiters, da die die entfremdete Arbeit immer in zweierlei Hinsicht erscheint: die Entäußerung als Aneignung und die Aneignung als Entäußerung. Die Entfremdung erscheint somit „als die wahre Einbürgerung“(S. 574). Die Tätigkeit der Entäußerung, das „wirkliche, praktische Verhalten des Arbeiters“, schlägt sich beim Nicht – Arbeitenden den Zustand der Entäußerung, der Entfremdung nieder, der sich als Gemütszustand in theoretischem Verhalten ausdrückt.

Menschenbild des nicht-entfremdeten Menschen nach Karl Marx

Der nicht- entfremdete Mensch ist nach Marx ein Gattungswesen, da er Tätigkeiten mit Bewusstsein ausführen kann somit unterscheidet er sich vom Tier ,da er nicht nur nach seinen physischen Trieben handelt, sondern auch nach den Gesetzen der Ästhetik handeln kann. Der Mensch lebt von der unorganischen Natur wie die Tiere auch, jedoch macht sich der Mensch die Natur zu eigen und bearbeitet sie, dadurch erst erkennt der Mensch sich als Mensch und die anderen Menschen als Gatungswesen an. Der Mensch verwirklicht sich in der Natur durch die "Vergegenständlichung der Arbeit"(Marx 1962: 561)und sie in der Vergegenständlichung auch wiedererkennt. Der Zentrale Punkt ist, dass der Mensch etwas für sich und auch für andere Menschen produziert,dies jedoch muss ohne Zwang geschehen. Der Mensch muss in der Arbeit Sinn für die Erhaltung des Gattungswesen erkennen und damit auch für seine Existenz. Zusammenfassend ist der Mensch als sich selbst verwirklichendes Wesen in der Bearbeitung der Natur zu sehen. Die Entfremdung des Menschen geschieht dadurch, dass die menschliche Tätigkeit aufhört eine freie und Bewußte zu sein. Der Mensch hört auf universell zu produzieren, dadurch wird seine Arbeit einseitig. Wie es Marx weitgehend vermeidet dem Menschen feste Eigenschaften zu zuschreiben, so sucht er auch nicht nach einem spezifischem Wesen der Geschlechter.

Das Frauenbild Marx'

Einerseits kann es als Stärke der Marx'schen Theorie gelten, dass er der Frau keine festen Eigenschaften zuschreibt und ihre damalige Rolle als historisch und gesellschaftlich bedingt erkennt. Andererseits ist zu kritisieren, dass er sich kaum mit den geschlechtsspezifischen Herrschaftsverhältnissen auseinandergesetzt hat. Dennoch gibt es bis heute FeministInnen, welche die Marx'sche Theorie kritisch würdigen und Anknüpfungspunkte in der Marx'schen Theorie ausmachen.


Zentralität des ökonomischen Klassengegensatzes

Nach Marx stehen sich im Kapitalismus nicht Mann und Frau kämpfend gegenüber, sondern ökonomische Klassen. So versteht Marx "die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft..[als] die Geschichte von Klassenkämpfen“(Marx/Engels 1972: 462). Die soziale Konzeption der „Frau“ ist diesem Klassenverhältnis und diesem grundlegenden gesellschaftlichen Konflikt nicht einseitig zu zuordnen und ist demnach im historischen Materialismus keine zentrale Kategorie.


Hier wurde von FeministInnen mehrfach ein „blinder Fleck“ der marxschen Theorie ausgemacht. So wird entgegengestellt, dass bis heute die Hausarbeit eine wichtige Rolle für die kapitalistische Ökonomie spielt. Durch die Hausarbeit wird vor allem die Ware Arbeitskraft reproduziert und somit ein indirekter Beitrag zur Produktion von Mehrwert geleistet. Diese ökonomische Funktion, die meist den Frauen überlassen wird, bleibt in der Marx'schen Theorie ausgeblendet, obwohl sie nicht nur wichtiger Bestandteil kapitalistischer Produktion ist, sondern auch ganz eigene Bedingungen und Verhältnisse hervorbringt.(vgl.: bspw. Altvater/Vinz 2009: S.58ff)


Ursprung der Familie und die Entstehung des „Vaterrechts“

Das Herrschaftsverhältnis zwischen Mann und Frau führt Friedrich Engels auf die Entstehung des Privateigentums in der Urgesellschaft zurück, über welches der Mann, durch die von ihm ausgeführte Erwerbsarbeit verfügt. Die familiären Herrschaft des Mannes wird zementiert durch die folgende Einführung des Vaterrechts und den Übergang zur Monogamie.(Engels 1975: 157f.) Die Erwerbsarbeit für die Familie bleibt auch weiterhin dem Mann vorbehalten und damit auch die materielle Abhängigkeit der Frau. Allerdings verschwindet dieses Herrschaftsverhältnis im Kapitalismus nach Engels Analyse zunehmend. Dies sei „ möglich geworden durch die moderne große Industrie, die nicht nur Frauenarbeit auf großer Stufenleiter zuläßt, sondern förmlich nach ihr verlangt, und die auch die private Hausarbeit mehr und mehr in eine öffentliche Industrie aufzulösen strebt.“(Engels 1975:158) Die Frau verliert dieser Tendenz nach ihre Aufgabe der Hausarbeit und andere ihr gesellschaftlich zugeschriebene Aufgaben und Eigenschaften. Letztlich bleibt sie als doppelt freie Lohnarbeiterin zurück und wird somit in den gesellschaftlich bestimmenden Klassengegensatz hineingezogen. So heißt es im kommunistischen Manifest bezogen auf die kapitalistische Dynamik: „Alles Ständische und Stehende verdampft, alles Heilige wird entweiht, und die Menschen sind endlich gezwungen, ihre Lebensstellung, ihre gegenseitigen Beziehungen mit nüchternen Augen anzusehen.“ (Marx/Engels 1972: 465)


Das Verschwinden der bürgerlichen Familie im Kapitalismus

Einhergehend mit der „Vergegenständlichung des Gattungslebens des Menschen“ (Marx 1844: 63) geraten auch jegliche Familienverhältnisse in den Sog kapitalistischer Dynamik. So hat „Die Bourgeoisie (hat) dem Familienverhältnis seinen rührend-sentimentalen Schleier abgerissen und es auf ein reines Geldverhältnis zurückgeführt.“ (Marx/Engels 1972: 465) Doch trotz all seiner Kritik an den zerstörerischen Auswirkungen des Kapitalismus’ auf das Proletariat, die Familie und die Menschlichkeit, erkannte Marx auch die Möglichkeiten, die sich gerade im Bereich der Emanzipation der Frau auftaten. So sah er durchaus, dass sich die überkommenen Familienverhältnisse im Kapitalismus verändern würden und sprach dieser Wirtschaftsform die Macht zu, die Frau aus ihrer Rolle des reinen Hausmütterchens zu befreien und mehr Gleichberechtigung unter den Geschlechtern zu schaffen. „So furchtbar und ekelhaft nun die Auflösung des alten Familienwesens innerhalb des kapitalistischen Systems erscheint, so schafft nichtsdestoweniger die große Industrie mit der entscheidenden Rolle, die sie den Weibern, jungen Personen und Kindern beiderlei Geschlechts in gesellschaftlich organisierten Produktionsprozessen jenseits der Sphäre des Hauswesens zuweist, die neue ökonomische Grundlage für eine höhere Form der Familie und des Verhältnisses beider Geschlechter.“ (Marx 1968: 514) Diese Gleichberechtigung sieht er für die Mehrzahl der Frauen aber als Gleichberechtigung in entfremdeter Lohnarbeit. Diese Mehrzahl der Frauen wäre dann nicht mehr als „Frau“, sondern als Lohnarbeiterinnen unterdrückt.


Emanzipation im Kapitalismus

Die entfremdete Arbeit führt den Arbeitenden zum „Verlust seiner selbst“ (Marx 2005: 60) und bewirkt in direkter Konsequenz „die Entfremdung d[es] Menschen von d[em] Menschen" (Marx 2005: 64). Die Überwindung von Lohnarbeit und Privateigentum ist demnach auch die Emanzipation der ganzen Gesellschaft, da „die ganze menschliche Knechtschaft in dem Verhältnis des Arbeiters zur Produktion involviert ist und alle Knechtschaftsverhältnisse nur Modifikationen dieses Verhältnisses sind.“(Marx 2005: 68) Auch hier zeigt sich das Marx und Engels nicht explizit auf die Frauenunterdrückung eingehen, sondern sie vielmehr als eine Modifikation oder Konsequenz der kapitalistischen Herrschaftsordnung verstehen. Frauenunterdrückung ist demnach eine Facette der entfremdeten Gesellschaft. Insgesamt haben sich bürgerliche Frauen sicherlich kaum in der marxschen Kapitalismuskritik wiedergefunden. Hierbei ist jedoch hinzuzufügen, dass in Marx’ und Engels „Enthüllung des Geheimnisses der Emanzipation der Weiber oder Louise Morel“ in „Die heilige Familie“ genauer herausgestellt wird, dass von den beiden Denkern die „Stellung des Weibes in der heutigen Gesellschaft als unmenschlich (...)“ (Marx/Engels 1845: 207) erachtet wird und somit explizit auf einen Missstand hingewiesen wird, der nicht nur auf die Arbeiterschaft bezogen ist. Auch widmet er sich im ersten Band des Kapitals vor allem in den Kapiteln 8 und 13 immer wieder den besonders unmenschlichen Bedingungen, denen arbeitende Frauen zu seiner Zeit ausgesetzt waren. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass das Marx' Werk keine ausgearbeiteten Analysen zur Frauenfrage enthält.

Diese Leerstelle lässt sich nicht allein auf den historischen Kontext zurückführen. Vielmehr unterschätzt Marx die Persistenz überkommener Familienverhältnisse trotz sich entfaltender kapitalistischer Dynamik. Auch diese, bei Marx immer wieder anklingende Annahme, dass sich die geschlechtsspezifischen Herrschaftsverhältnisse allein durch ökonomische Prozesse verflüchtigen, wird von feministischen Rezeptionen oft kritisiert. So wendet Frigga Haug die Marx'schen Feuerbachthesen (in diesem Fall die Dritte) auf die Frauenemanzipation an. Dabei geht es darum, dass nach Marx ein emanzipatorischer Prozess nicht nur den Umsturz der Verhältnisse bedeutet, sondern auch die kämpfenden Subjekte verändert. Daraus schlussfolgert sie, dass Frauenbefreiung einerseits als politisches Projekt verstanden werden muss und nicht „der kapitalistischen Dynamik“ allein überlassen sein kann, andererseits leitet sie daraus ab, dass nur Frauen selbst, die Subjekte ihrer eigenen Befreiung sein können.(vgl. Haug 1999: 125ff.)

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Die Schrift "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie" wurde von Marx gegen Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben und in der Zeitschrift "Deutsch-Französischen Jahrbücher" veröffentlicht, die er selbst zusammen mit Arnold Ruge zu der Zeit in Paris herausgab.

Die Einleitung zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Die Einleitung "Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie" ist eine der bekanntesten Texte von Marx überhaupt. Geschrieben wurde die Einleitung im Januar 1844, heute ist vor allem die Aussage "Religion ist das Opium des Volkes" in Erinnerung geblieben. Jedoch beschäftigt sich das Werk nicht nur mit der Rolle der Religion in der Gesellschaft, sondern gleichermaßen mit einer möglichen Revolution in Deutschland und wie diese erreicht werden kann. Das eben erwähnte Zitat lautet in seiner Gänze:

"Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes." [1]

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Religion war stark geprägt von den Überlegungen Ludwig Feuerbachs, der von dem Standpunkt ausging, dass der Mensch sich selbst 'Gott' nach seinem eigenem Vorbild schuf. Der entscheidende Unterschied von Feuerbachs Überlegungen zu dieser bereits verbreiteten Ansicht war der, dass die Verehrung jenes Gottes den Menschen davon abhält, sich seiner eigenen Möglichkeiten und Kräfte gewahr zu sein und so in religiösen Fanatismus verfällt.

"Wer ist also unser Erlöser und Versöhner? Gott oder die Liebe? Die Liebe; denn Gott als Gott hat uns nicht erlöst, sondern die Liebe, welche über den Unterschied von göttlicher und menschlicher Persönlichkeit erhaben ist. Wie Gott sich selbst aufgegeben aus Liebe, so sollen wir auch aus Liebe Gott aufgeben; denn opfern wir nicht Gott der Liebe auf, so opfern wir die Liebe Gott auf, und wir haben trotz des Prädikats der Liebe den Gott, das böse Wesen des religiösen Fanatismus." (Feuerbach, Ludwig)

Während Marx diese Kritik teilt, so wirft er Feuerbach gleichzeitig vor, das Feuerbach verfehlt, den Ursprung für diese religiöse Entfremdung aufzudecken und so eine Möglichkeit zu schaffen, diese Entfremdung zu überwinden.

Marx fordert hier die Emanzipation des Menschen in der materiellen Welt zur Überwindung der Entfremdung, insbesondere der Entfremdung des Menschen in der Arbeitswelt des Kapitalismus (s. "Die Entfremdungstheorie"). Diese Emanzipation ist für Marx entscheidend — nach seiner Ansicht wird sich dadurch auch Religion erübrigen. Da Marx die Ursachen zur Überwindung der Entfremdung und zur Beseitung der Religion in der materiellen Welt sieht, müssen auch die Ursachen der Religion hier zu finden sein. Was in der materiellen Welt der Ursprung der Religion darstellt, ist nicht genau ausgeführt, jedoch präzisiert Marx seine Überlegungen dahin, dass der Mensch als Wesen in einer Gemeinschaft existiert, die auf gegenseitige Abhängigkeiten beruht. Religion ermöglicht die Schaffung eines allgemein verbindlichen Regelwerks für dieses Zusammenleben.

Zu den herrschenden Zuständen innerhalb des deutschen Zusammenlebens äussert Marx sich eindeutig, bezugnehmend auf die vorhergegangen Revolutionen Frankreichs und anderer Nationen auf dem Weg zur Emanzipation des Menschen:

"Krieg den deutschen Zuständen! Allerdings! Sie stehn unter dem Niveau der Geschichte, sie sind unter aller Kritik, aber sie bleiben ein Gegenstand der Kritik, wie der Verbrecher, der unter dem Niveau der Humanität steht, ein Gegenstand des Scharfrichters bleibt. [..] Gegenstand [der Kritik] ist ihr Feind, den sie nicht widerlegen, sondern vernichten will. Denn der Geist jener Zustände ist widerlegt."

Letztendlich kann nach Marx die Emanzipation des Menschen — auch von der Religion — wie oben beschrieben nur durch die Befreiung des Menschen in der Arbeitswelt entstehen. Um dies zu erreichen fordert er eine Revolution, die vom Proletariat ausgehen soll. Speziell auf Deutschland bezogen, schlussfolgert er, dass

"In Deutschland [..] keine Art der Knechtschaft gebrochen werden [kann], ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie."

Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie

Hinweis: dieser Abschnitt ist lediglich ein kleiner Anfang, er benötigt Ausarbeitung und Ergänzungen.
  • Geschrieben März bis August 1843
  • 1. von 39 Manuskriptbögen nicht mehr erhalten
  • Online-Version ist in den Quellen zu finden


Werttheorie und Warenfetischismus

Gemäß der von Karl Marx entwickelten Werttheorie besitzt ein Arbeitsprodukt sowohl einen von individuellen Faktoren abhängigen Gebrauchswert als auch einen Tauschwert. In arbeitsteiligen, warenproduzierenden Gesellschaften erscheint die Arbeit jedoch ausschließlich in der Form der Ware, welcher ein bestimmter Tauschwert beigemessen wird. Die Größe dieses Tauschwerts der Ware ist wiederum abhängig von der in ihre Herstellung investierten Arbeitszeit. Folglich ist dieser Wert „kein Ergebnis von Wertschätzungen“ (Kößler, Wienold, 2001, 102), sondern ergibt sich aus den gesellschaftlichen Handlungen der Menschen. Das bedeutet, dass die menschliche Arbeit den Inhalt der Wertbestimmung der Ware darstellt, wohingegen die gesellschaftliche Erscheinung als Ware die Form des Arbeitsprodukts beschreibt.

Marx erkennt schließlich die Warenform als Bestimmungsfaktor des gesamtgesellschaftlichen Zusammenhangs der Produzenten (Kößler/Wienold 2001: 101). Daraus folgt, dass die sozialen Beziehungen der Menschen diesen als Beziehungen zwischen Dingen erscheinen, wobei der jeweilige Tauschwert dieser Dinge ihre gesellschaftlich bedeutendste Eigenschaft ausmacht. Dieses Phänomen beschreibt Marx als Verdinglichung der zwischenmenschlichen Beziehungen, welches sich konkret an einer Fetischisierung der Ware erkennen lässt. Hierbei ist zu beachten, dass der Warenfetischismus untrennbar mit der Natur der Ware zusammenhängt. Er stellt dementsprechend ein objektives Phänomen dar (Schampel 1982: 54) , welches nur durch eine Veränderung der Form der gesellschaftlichen Produktionsverhältnisse, sprich der warenproduzierenden Produktion, aufgehoben werden kann.

Manifest der kommunistischen Partei

Hinweis: dieser Abschnitt ist lediglich ein kleiner Anfang, er benötigt Ausarbeitung und Ergänzungen.

Entstehung

„Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus.“(Marx, Engels in Kuczynski 1995: 3) Dieser einleitende Satz zum Manifest der Kommunistischen Partei ist zum geflügelten Wort geworden und das Manifest selbst zu einem der meistgelesenen Werke der politischen Literatur. Zur Zeit der Veröffentlichung des Manifests im Februar 1848 standen seine Verfasser, Karl Marx und Friedrich Engels, im 30., bzw. 29. Lebensjahr. Es hatte das Ziel der Positionierung und Einheit verschiedener Gruppierungen die sich im Bund der Kommunisten zusammengeschlossen hatten, der im Sommer 1847 aus dem Bund der Gerechten hervorgegangen war. Engels reiste zum zweiten Kongress des Londoner Komitees, das „in gewisser Weise zum Zentralorgan des Bundes wurde“ (Laski 1949: 15) in der Absicht Leitsätze zu einer Art kommunistischen Katechismus zu beschließen, wovon sein Freund Karl Marx in Kenntnis war. Nach langen und harten Debatten wurde Marx mit der Ausarbeitung eines Mainfestes für den Bund beauftragt. Offenbar war allein Marx beauftragt, was aus einem Brief der Londoner Zentrale vom 26. Januar 1848 an Marx Kreisbehörde in Brüssel (wo er zu dieser Zeit im Exil lebte) hervorgeht, in dem Marx mit der Androhung von Maßregelungen bedrängt wird, das Manifest bis zum 01. Februar 1848 fertigzustellen (Laski 1949: 16). Dennoch treten bei der Veröffentlichung im Februar sowohl Marx als auch Engels als Autoren auf, was sich wohl auch daraus erklärt, dass Engels mit der Erarbeitung von Leitsätzen, die er als Grundsätze des Kommunismus betitelte, wesentliche Vorarbeit geleistet hatte und das die Freunde wesentliche Ideen gemeinsam entwickelt hatten. Engels selbst schmälerte seinen Anteil an dem Werk unter dem Eindruck des Todes von Marx im Vorwort zur deutschen Ausgabe des Manifests von 1883: „Der durchgehende Gedanke des Manifests […] gehört ausschließlich Marx an“. Inwiefern diese Aussage den Tatsachen entspricht, oder dem bescheidenen Charakter Engels zuzuschreiben ist, lässt sich heute nicht mehr herausfinden. Fest steht, dass das Manifest der Kommunistischen Partei Ende Februar in London veröffentlicht wurde. Aus den Statuten des Bundes der Kommunisten ergibt sich, dass das Manifest zunächst kein Werk für die Ewigkeit sein sollte:

"Der Kongreß versammelt sich im Monat August jedes Jahres […]. Der Kongreß erläßt nach jeder Session außer seinem Rundschreiben ein Manifest im Namen der Partei. (In Kuczynski 1995: 37)"

Ebenso erstaunlich ist, dass in dem Mainfest der Bund der Kommunisten, für den das Werk ja geschrieben ist, mit keinem Wort erwähnt wird. Den Grund dafür nennen die Verfasser im Vorwort zur „Neuen Ausgabe“ von 1872 selbst:

"Der „Bund der Kommunisten“, eine internationale Arbeiterverbindung, die unter den damaligen Verhältnissen selbstredend nur eine geheime sein konnte, beauftragte auf dem in London im November 1847 abgehaltenen Kongresse die Unterzeichneten mit der Abfassung eines für die Öffentlichkeit bestimmten, ausführlichen theoretischen und praktischen Parteiprogramms. (In Kuczynski 1995: 37)"

Nach seiner Veröffentlichung entwickelte das Manifest jedoch nach Engels ein „Eigenleben“ und so kamen die Autoren in der Vorrede zur deutschen Ausgabe von 1872 zu dem Schluss, dass die allgemeinen Grundsätze auch nach 25 Jahren „im großen und ganzen auch heute noch ihre volle Richtigkeit [haben]“.


Inhalt

Bourgeois und Proletarier

Das erste Kapitel beinhaltet einen historischen Abriss; es stellt den Klassenkampf als geschichtsprägendes Momentum heraus und zeichnet die Bildung und Entwicklung von Bourgeoisie und Proletariat nach. Durch die Industrialisierung, die Entdeckung Amerikas und dem Aufkommen eines Weltmarktes entwickelte sich die moderne Bourgeoisie. Das Zeitalter der Bourgeoisie ist gekennzeichnet durch Ausbeutung zur egoistischen Bereicherung und ständige Revolutionierung der Produktions-, aber auch der gesellschaftlichen Verhältnisse. Es kommt zur Konzentration des Eigentums in wenigen Händen. Die vielen verschiedenen Klassen des Mittelalters lösen sich in zwei sich gegenüberstehende Klassen auf: Bourgeoisie und Proletariat. Durch die Maschinisierung und zunehmende Stupidität der zu verrichtenden Arbeit verliert diese ihren besonderen Wert und wird damit, ebenso wie der Proletarier, zur reinen Ware. Trotz des Fortschritts der Industrie verarmen die Proletarier wodurch es schließlich zum offenen Klassenkampf kommt.

Proletarier und Kommunisten

Hier gehen Marx und Engels zum einen auf die besondere Stellung der Kommunisten unter den Arbeiterparteien ein, zum anderen versuchen sie sich an der Entkräftung der Vorwürfe ihrer Gegner. Im ersten Teil (besondere Stellung der Kommunisten) heben sie besonders den Internationalismus der kommunistischen Bewegungen hervor. Zugleich sehen die Kommunisten sich als "Speerspitze" - auch wenn Marx und Engels diesen Ausdruck nicht verwenden - der proletarischen Bewegung. Weiterhin haben die Kommunisten stets die Interessen des gesamten Proletariats im Blick, und keine Partikularinteressen. Als spezifisch für die kommunistische Bewegung sehen Marx und Engels die Abschaffung des bürgerlichen Eigentums. Der zweite Abschnitt dieses Kapitels ist länger und befasst sich mit den Vorwürfen, die den Kommunisten damals gemacht wurden (und teilweise heute noch gemacht werden). Auffallend ist dabei, wie offensiv sich die beiden Autoren mit den Vorwürfen auseinandersetzen und über die in den Augen ihrer Zeitgenossen drastischen Vorwürfe in ihren Forderungen teilweise noch hinausgehen.

  • Eigentum:
    • Vorwurf: die Kommunisten wollen das selbst erarbeitete, die Freiheit sichernde Privateigentum abschaffen.
    • Entgegnung: das kleinbürgerliche, bspw. vom Handwerker selbst erworbene Eigentum ist bereits abgeschafft. Kapital ist ein gemeinschaftliches Produkt und wird nach der Revolution nicht abgeschafft, sondern der Besitz einer einzelnen Klasse daran wird aufgehoben.
    • Vorwurf: Abschaffung des Eigentums führt zu Faulheit und damit zum gesellschaftlichen Niedergang.
    • Entgegnung: für einen Großteil der Bevölkerung in der bürgerlichen Gesellschaft ist das Eigentum bereits abgeschafft (Zitat: "Hiernach müßte die bürgerliche Gesellschaft längst an der Trägheit zugrunde gegangen sein; denn die in ihr arbeiten, erwerben nicht, und die in ihr erwerben, arbeiten nicht."). Zudem sind die Vorstellungen von "Faulheit", "Arbeit", "Eigentum" usw. Produkte der bürgerlichen Gesellschaft und gehen zusammen mit ihr unter.
  • Familie:
    • Vorwurf: die Kommunisten wollen die Familie abschaffen; gesellschaftliche Erziehung soll an die Stelle der häuslichen treten. Die Kommunisten streben eine "Weibergemeinschaft" an, in der auch über die Frauen gesellschaftlich verfügt wird.
    • Entgegnung: die "normale" Familie ist ohnehin (ausser im Bürgertum) schon längst aufgelöst. Kinder und Frauen werden zur Arbeit bzw. in die Prostitution gezwungen. Erziehung ist ohnehin immer gesellschaftlich, die Kommunisten wollen sie lediglich aus dem Einfluss der herrschenden Klasse entfernen. Eine "Weibergemeinschaft" existiert v.a. deshalb in der Vorstellung der Bourgeoisie, weil sie Frauen als Produktionsmittel betrachtet und diese (s. Abschnitt Eigentum) gemeinschaftlich verwaltet werden sollen. Marx & Engels streben aber insgesamt eine Befreiung der Frauen aus dem Status als Produktionsmittel an.
  • Nationalstaat:
    • Vorwurf: die Kommunisten streben eine Abschaffung des Nationalstaats bzw. des Vaterlandes an.
    • Entgegnung: "Die Arbeiter haben kein Vaterland. Man kann ihnen nicht nehmen, was sie nicht haben." (Marx/Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, MEW Band 4, S. 479) Ausserdem verschwinden die Gegensätze zwischen den Nationen durch die bessere Kommunikation und die immer engere Verflechtung des Welthandels ohnehin.
  • Prinzipienlosigkeit:
    • Vorwurf: die Kommunisten wollen alle religiösen, philosophischen und moralischen Prinzipien über Bord werfen.
    • Entgegnung: dies ist nur verständlich. Alle moralischen etc. Grundsätze sind lediglich Ausdruck der gesellschaftlichen Klassengegensätze bzw. der Dialektik der Gesellschaft überhaupt. Der radikale Bruch, den die Kommunisten mit dieser Ordnung vollziehen wollen, wird sich natürlich auch auf ideelle Werte auswirken.

Zum Abschluss des Kapitels erstellen Marx und Engels einen 10-Punkte-Plan, der unmittelbar nach der Revolution umgesetzt werden soll. Von diesem Plan distanzieren sie sich später, etwa im Vorwort der deutschen Ausgabe des "Manifests" von 1872. Die 10 Punkte im einzelnen: "Für die fortgeschrittensten Länder werden jedoch die folgenden ziemlich allgemein in Anwendung kommen können:

  1. Expropriation des Grundeigentums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.
  2. Starke Progressivsteuer.
  3. Abschaffung des Erbrechts.
  4. Konfiskation des Eigentums aller Emigranten und Rebellen.
  5. Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.
  6. Zentralisation des (57) Transportwesens in den Händen des Staats.
  7. Vermehrung der Nationalfabriken, Produktionsinstrumente, Urbarmachung und Verbesserung aller Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.
  8. Gleicher Arbeitszwang für alle, Errichtung industrieller Armeen, besonders für den Ackerbau.
  9. Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmähliche Beseitigung des Unterschieds (58) von Stadt und Land.
  10. Öffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form. Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion usw. (59). " (MEW Band 4, S.481f.)

Socialistische und kommunistische Literatur

Stellung der Kommunisten zu den verschiedenen oppositionellen Parteien

Wirkung

Quellen

  • Altvater, Elmar/Vinz, Dagmar (2009): Die Reproduktion des Arbeitsvermögens. In: Marx21 – Magazin für internationalen Sozialismus, Heft Nr.13, Winter 2009/10, S.58-62
  • Engels, Friedrich (1975): Der Usprung der Familie, des Prvateigentums und des Staates 1884). In: MEW, Dietz Verlag, Berlin. Band 21, Berlin/DDR. S. 25-173.
  • Engels, Friedrich 1967: Die heilige Familie oder Kritik der kritischen Kritik : gegen Bruno Bauer und Konsorten. Hrsg. u. eingel. von Iring Fetscher. Frankfurt a.M. : Europäische Verlagsanstalt.(207,210-211)
  • Feuerbach, Ludwig: Das Wesen des Christentums (1841), Leipzig. Online-Version
  • Harvey, Van A. 2003: Ludwig Andreas Feuerbach. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Winter 2003 Edition), Edward N. Zalta (ed.). 14.02.2005, URL = <http://plato.stanford.edu/archives/win2003/entries/ludwig-feuerbach/>.
  • Haug, Frigga (1999): Feministisch arbeiten mit Marx. In: UTOPIE kreativ, H. 109/110 (Nov / Dez 1999), S. 125-137 [2]
  • Heinrich, Michael 2005: Kritik der politischen Ökonomie, Eine Einführung. Berlin: Schmetterling Verlag.
  • Kößler, Reinhart und Wienold, Hans: Gesellschaft bei Marx. Westfälisches Dampfboot, 2001. Münster
  • Laski, Harold, Einführung in das kommunistische Manifest, Hamburg, 1949
  • Marx, Karl/Engels, Friedrich (1962): Mannifest der kommunistischen Partei (1848). In: MEW, Dietz Verlag, Berlin. Band 4, 6. Auflage 1972, S. 459-493.
  • Marx, Karl. Manifest der Kommunistischen Partei.(1848) In: Staatsdenker der Moderne. Rudolf Weber-Fas (Hrsg.). Tübingen: J.C.B. Mohr, 2003. S. 277-288.
  • Marx, Karl 1962: Zur Kritik der Nationalökonomie – Ökonomisch-Philosophische Manuskripte (1844), In: Ders. Frühe Schriften, Bd.1(hrsg.von Hans-Joachim Lieber und Peter Furth). Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft .559-575.
  • Marx, Karl / Engels, Friedrich 1968: Das Kapital (1867) Bd. I. Berlin/DDR: Dietz Verlag. 1968. 483 - 530.
  • Marx, Karl 1976: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung (1844), In: Karl Marx/ Friedrich Engels - Werke, Band 1. Berlin: Dietz Verlag. S. 378-391. Online-Version
  • Marx, Karl 1976: Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Kritik des Hegelschen Staatsrechts. (1843), In: Karl Marx/ Friedrich Engels - Werke, Band 1. Berlin: Dietz Verlag. S. 203-333. Online-Version
  • Marx,Karl; Engels, Friedrich, Manifest der kommunistischen Partei in: Thomas Kuczynski: Das kommunistische Manifest (Manifest der Kommunistischen Partei), Trier 1995
  • Marx, Karl 2005: Ökonomisch-philosophische Manuskripte (1844). Hrsg. und eingeleitet von Barbara Zehnpfennig. Hamburg: Meiner.(54-72)
  • Thomas Kuczynski: Das kommunistische Manifest (Manifest der Kommunistischen Partei), Trier 1995.
  • Schampel, Jürgen: Das Warenmärchen. Über den Symbolcharakter der Ware im „Kapital“ von Karl Marx. Anton Meisenheim GmbH, Forum Academicum, 1982. Königstein
  • Statuten des Bundes der Kommunisten. Überliefert in: Thomas Kuczynski: Das kommunistische Manifest (Manifest der Kommunistischen Partei), Trier 1995
  • Wolff, Jonathan 2003: Karl Marx. In: The Stanford Encyclopedia of Philosophy (Fall 2003 Edition), Edward N. Zalta (ed.), 14.02.2005, URL = <http://plato.stanford.edu/archives/fall2003/entries/marx/>.
Meine Werkzeuge
Namensräume

Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge